Sommer-Workshop zu „Hansequellen“

Einführungskurs ins Mittelniederdeutsche im Europäischen Hansemuseum – Workshop ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei – Bewerbung ab jetzt möglich

© Stefan Volk

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im letzten Jahr geht der Workshop Hansequellen im Sommer in die zweite Runde. Vom 23. bis zum 27. Juli 2018 können Interessierte im Europäischen Hansemuseum an der Einführung in die mittelniederdeutsche Überlieferung Lübecks und des Hanseraums teilnehmen. Mittelniederdeutsch war vom 12. bis Ende des 16. Jahrhunderts die führende Schriftsprache des Fernhandels – und somit von besonderer Bedeutung für die Kaufleute der Hansezeit. Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich anhand von Quellen zur Kunst und Kultur der Hanse wissenschaftlich mit der Sprache auseinanderzusetzen und ihre Grammatik kennenzulernen. Am Ende des Workshops sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Grundlagen des Mittelniederdeutschen beherrschen und anwenden können. So wird eine der Kernkompetenzen des historischen Arbeitens, die Auseinandersetzung mit Quellen, gestärkt und gefördert.


Der Einführungskurs richtet sich an Studierende und Interessierte aus verschiedenen historischen und sprachwissenschaftlichen Disziplinen. Das Programm ist kostenfrei, die Unterkunft in einer Jugendherberge sowie ein gemeinsames Abendessen sind inbegriffen. Lediglich die Reisekosten sind selbst zu tragen. Um teilzunehmen, ist eine Bewerbung mit einem Lebenslauf und einem kurzen Motivationsschreiben (maximal eine Seite als PDF-Datei) nötig. Diese ist bis zum 1. Juli 2018 per E-Mail an Prof. Dr. Hiram Kümper zu richten: hiram.kuemper@uni-mannheim.de.
Der Workshop ist eine Veranstaltung des Europäischen Hansemuseums und der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums in Kooperation mit den Universitäten Flensburg und Mannheim. Weitere Information sind unter www.fgho.eu/de/hansequellen verfügbar.

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