Musikhochschule Lübeck veranstaltet 27. Brahms-Festival unter dem Motto „Fremde“

Projektleiter Prof. Dr. Wolgang Sandberger, © WDR

Unter dem Motto „Fremde“ steht das Brahms-Festival 2018, das die Musikhochschule Lübeck (MHL) vom 4. bis zum 13. Mai veranstaltet. Über 150 Studierende, Dozierende und Gäste, darunter auch Echo-Preisträgerin Konstanze Eickhorst, widmen sich in der Festival-Woche den vielfältigen Aspekten der Fremdheit, die als gemeinsame menschliche Erfahrung existentiell ist. In 29 Veranstaltungen präsentieren die Interpreten fremde Klänge, exotische musikalische Welten und neue ästhetische Standpunkte und setzen sie in mannigfache Beziehung zum Namensgeber des Festivals Johannes Brahms. Wie sich das „Fremde“ aneignen lässt, sollen die Konzertserien „Standpunkte“ und „Begegnungen“ beleuchten, zu denen unter anderem ein von Studierenden der MHL konzipiertes Projekt mit syrischen Musikern gehört. Das MHL-Sinfonieorchester eröffnet das Festival am Samstag, 5. Mai unter Leitung des renommierten Gastdirigenten Lothar Zagrosek mit Werken von Hindemith, Dvo?ák und Debussy sowie einer eigens für das Festival komponierten Uraufführung. Ihre Reihe „Lunchtime-Concert“ mit allen späten Beethoven-Streichquartetten, widmet die MHL in diesem Jahr dem großen Kammermusiker Professor Walter Levin, der die Kammermusikarbeit an der MHL geprägt hat und im August 2017 gestorben ist. Ein Podiumsgespräch zum Festivalmotto, moderierte Konzertreihen, Nachtkonzerte, Education-Konzerte mit musikpädagogischen Angeboten und Workshops zum Mitmachen gehören ebenfalls zum Festival, dessen Formate so vielfältig sind wie das diesjährige Motto. Weitere Informationen unter www.mh-luebeck.de/Veranstaltungen.

Foto: Hochschulorchester eröffnet, © Olaf Malzahn

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