Neue Herausforderung zur TW

Direkt zur Eröffnung der Travemünder Woche erfolgt der Start zur Offshore-Langstrecke nach Stralsund, der Hanse Baltic Challenge. Foto: segel-bilder.de

Die Travemünder Woche hebt im 131. Jahr der Veranstaltung ein neues Event aus der Taufe. Zum Start in die Segelwoche werden die seegehenden Yachten auf eine Langstrecke in zwei Etappen von Travemünde nach Rügen und zurück geschickt. Die Hanse-Baltic-Challenge soll ein neues Highlight der Seeregatten zur Travemünder Woche werden, und der Start wird am Freitagabend, 17. Juli, unmittelbar in die Öffnungsveranstaltung der Segel- und Festivalwoche integriert.

Wenn am TW-Eröffnungstag um 18:00 Uhr das offizielle Signal „Heißt Flagge“ für den Start in die fünfte Lübecker Jahreszeit von Bürgermeister Jan Lindenau gegeben wird, dann ist das gleichzeitig das Ankündigungssignal für die Langstreckensegler. Sie sollen direkt vor dem Publikum um 18:05 Uhr von der Trave aus in Richtung Osten auf die 101 Seemeilen lange Reise gehen.

Die Orga-Crew um die Wettfahrtleiter Anderl Denecke, Lionel Büttner, Uwe Wenzel und Ecki Graf sowie TW-Projektmanagerin Birgit Stamp-Oehme, TW-Geschäftsführer Frank Schärffe und den Sportlichen Leiter Jens Kath hat intensive Arbeit in das Projekt gesteckt, um den Offshore-Seglern ein einmaliges Erlebnis zu bieten. Denn bei Rügen wird nach dem Zieldurchgang vor Stralsund für das erste Teilstück ein Zwischenstopp im Hafen von Parow mit Party und Siegerehrung eingelegt. BBQ am Abend und zünftiges Frühstück am Morgen vor dem Start zur Rückregatta sorgen für Stärkung und ein großes Gemeinschaftsgefühl.

Die Rückregatta wird vor Rügen im Greifswalder Bodden gestartet. Dafür segelt die gesamte Flotte gemeinschaftlich durch die Rügenbrücke. Nach dem Start geht es für die Flotte in Richtung Usedom, von dort gen Norden und um Rügen herum zurück nach Travemünde (184 Seemeilen), wo die feierliche Siegerehrung wartet.

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