Claudia Leicht ist Botschafterin für die Hospiz- und Palliativarbeit in Schleswig-Holstein

Claudia Leicht, Mitglied der Geschäftsleitung des Hansa-Parks in Sierksdorf an der Ostsee, engagiert sich ab diesem Jahr ehrenamtlich für die Hospiz- und Palliativarbeit in Schleswig-Holstein. Als Botschafterin unterstützt sie die Arbeit des Verbands auf Landesebene, wie auch die verschiedenen Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung vor Ort. Durch ihren Namen und ihr Engagement kann Claudia Leicht dabei helfen, die Arbeit für schwerstkranke und sterbende Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ihre Angehörigen in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen und damit für die Themen Sterben, Tod und Trauer in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik weiter zu sensibilisieren.

„Es ermutigt mich sehr, dass neben den hauptamtlichen Kräften rund 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Schleswig-Holstein bei den Hospizdiensten, auf Palliativstationen und in Pflegeeinrichtungen täglich ihren Beitrag für mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit leisten. Gern unterstütze ich die Hospiz- und Palliativarbeit. Denn insbesondere in Zeiten des rasanten medizinischen Fortschritts gilt: so vornehm und wichtig die Pflicht, Leben zu erhalten auch ist, so ersetzt sie dennoch nicht die wärmende Hand und das empathische Herz an der Seite eines Sterbenden. Niemand sollte darauf verzichten müssen“, so Claudia Leicht. Sie habe lange nach einem Thema gesucht, für das sie sich einsetzen möchte. Als sie dann durch die Geschäftsführerin der Landeskoordinierungsstelle, Claudia Ohlsen, gefragt wurde, ob sie sich ein Engagement für die Hospiz- und Palliativarbeit vorstellen kann, musste sie nicht überlegen. Durch die persönliche Berührung mit dem Sterben, dem Abschied nehmen und der Trauer konnte sie selbst bereits mehrfach erfahren, was hospizliche und palliative Betreuung bedeutet und zu leisten vermag.

Roland Repp, Vorsitzender des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein, Palliativmediziner und Leiter der 2. Medizinischen Klinik am Städtischen Krankenhaus in Kiel, freut sich sehr über das Engagement der neuen Botschafterin: „Claudia Leicht ist eine wunderbare Persönlichkeit, die mit ihrem Namen glaubwürdig und authentisch für die Hospiz- und Palliativversorgung eintritt und sich mit schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Umfeld solidarisch zeigt. Es ist großartig, dass sie ihren Bekanntheitsgrad und ihre Kontakte für uns einsetzen möchte und damit auch die Arbeit vieler Menschen im Ehren- und Hauptamt, im ambulanten und stationären Bereich in die Öffentlichkeit trägt“.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Städtischen Krankenhaus in Kiel erhielt Claudia Leicht eine Urkunde, die sie als Botschafterin ausweist, verliehen durch den geschäftsführenden Vorstand des Hospiz- und Palliativverbands Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH) – Roland Repp, Michael Busch und Richard Münchmeier – sowie die Geschäftsführerin der Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein (LKS), Claudia Ohlsen.

Zum Hintergrund:
Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein e.V. (HPVSH) ist Dachverband und Interessenvertretung der Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Schleswig-Holstein, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich, im Ehren- wie im Hauptamt. Der HPVSH ist seinerseits Mitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV). Er ist konfessionell und politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.


Den HPVSH leitet die Charta zur Verbesserung der Situation Schwerstkranker und Sterbender: Menschen jeden Alters, ihre Familien und die ihnen Nahestehenden sollen die bestmögliche medizinische, pflegerische psychosoziale und spirituelle Versorgung und Begleitung erhalten. Ihnen soll mit Respekt und Würde begegnet werden, unabhängig von Herkunft, religiöser Überzeugung und sozialer Stellung.


Aufgabenfelder des HPVSH sind die Förderung von Vernetzung und Kooperation, Fort- und Weiterbildung, Beratung und Begleitung. Ein konstruktiver Dialog mit Gesellschaft und Politik wie eine gute und sensible Öffentlichkeitsarbeit, die sich einer weiteren Enttabuisierung der Themen Sterben, Tod und Trauer widmet, stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Die Landeskoordinierungsstelle Hospiz- und Palliativarbeit Schleswig-Holstein (LKS) führt die Geschäfte des Hospiz- und Palliativverbands.

« Kinder, wie die Zeit vergeht – Spielzeug aus unserer Kindheit Campus-Festival »