»Böse See« von Petra Tessendorf: Die Hohwachter Bucht von ihrer mörderischen Seite

Mit "Böse See" setzt Petra Tessendorf ihre Reihe um Kriminalkommissar Paul Lupin und seinen Vater Johann fort. Dem Ermittlerduo wider Willen wird diesmal wirklich nichts geschenkt! Denn eine verschwundene Frau in jenem Hotel, in dem Lupin senior einen Schreibkurs besucht, sowie ein Mordversuch resultieren in einer hochspannenden Spurensuche, bei der familiäre Abgründe und düstere Geheimnisse gleichermaßen aufgedeckt werden.


Tessendorf gelingt ein packendes Katz-und-Maus-Spiel, das mit seiner einfühlsamen Personenzeichnung und einer geradezu unheimlichen Atmosphäre punktet. Dennoch kommen auch Humor und Sprachwitz nicht zu kurz und der mitreißende Plot verliert zu keinem Zeitpunkt seine Leichtigkeit. Brillant geschrieben, sehr charmant und mit ganz viel Flair – »Böse See« hat definitiv alles, was einen guten Kriminalroman ausmacht!


Kommissar Paul Lupin, der bei seinem Vater Urlaub an der Ostseeküste machen will, findet dort alles andere als Ruhe. In einer stürmischen Nacht verschwindet die Besitzerin des Hohwachter Hotels, in dem Lupin senior ein Schreibseminar besucht. Haben die anderen Kursteilnehmer etwas zu verbergen? Wenig später kommt es zu einem unvorstellbaren Verbrechen. Lupin stellt Nachforschungen an und stößt auf einen fünfzig Jahre alten Schwur, der vielen Menschen zum Verhängnis wurde.


Petra Tessendorf | Böse See | Kriminalroman | Broschur | 304 Seiten | ISBN 978-3-7408-1339-0 | 13,00 € [DE] 13,40 € [AT]

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