Dauer- und Sonderausstellungen der LÜBECKER MUSEEN – April 2019

Ausstellungsillustration © Thomke Meyer

Buddenbrookhaus

 

Sonderausstellung

Herzensheimat? – Das Lübeck von Heinrich und Thomas Mann

8. Februar bis 2. Juni 2019

Die Ausstellung nimmt die Perspektive der Brüder Mann ein und zeigt deren lebenslange Beschäftigung mit der eigenen Herkunft. Als Jugendliche rebellieren die Senatorensöhne Heinrich und Thomas gegen die muffige Bürgerwelt ihrer Heimatstadt. In den Lübeck Romanen Buddenbrooks und Professor Unrat zeichnen sie ein wenig schmeichelhaftes Bild der Heimat: Beide Romane werden zum Skandal. Aber die LübeckerInnen sind auch stolz auf ihre berühmten Söhne. Und für Heinrich und Thomas Mann bleiben Lübeck und die Welt des Nordens trotz allem zeitlebens Herzensheimat. Doch wie wird Lübeck zu Literatur? Die Werke der Brüder werden im Ausstellungsraum lebendig. Die Künstlerin Thomke Meyer hat sie für das Buddenbrookhaus in Szene gesetzt.

Nach einer erfolgreichen ersten Laufzeit wird die »Herzensheimat?« erneut eröffnet – mit noch mehr Herz. Dazu wurden BesucherInnen nach ihrer Meinung gefragt und viele Wünsche umgesetzt: von der Lichtregie bis zur Präsentation einzelner Exponate. Eine Besonderheit sind die Blicke unter die Oberfläche. Die Ausstellung stellt vermeintliche Gewissheiten infrage und gibt Einblicke in ihre Entstehung und Gestaltung. Das Fragezeichen markiert nicht nur im Titel das ambivalente Verhältnis der Manns zu ihrer Heimatstadt. Es gibt auch Neugierigen einen Hinweis, wo in der Ausstellung ein Blick hinter die Kulissen möglich ist

 

Dauerausstellung

Die ‚Buddenbrooks‘ – ein Jahrhundertroman

Hier wird ein Stück Weltliteratur erlebbar: In dem Haus, in dem große Teile von ‘Budden-brooks‘ spielen, werden dem Besucher Entstehung, Handlung und Wirkung von Thomas Manns nobelpreisgekröntem Roman präsentiert.

 

Dauerausstellung

Die Manns

Eine Schriftstellerfamilie

Die Geschichte der Familie Mann repräsentiert ein Kapitel deutscher Zeit- und Kulturgeschichte. Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbrüdern Heinrich und Thomas Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung einen Bogen über ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren Nachfahren.

 

Buddenbrookhaus

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Februar bis 31. März: Montag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

 

Günter Grass-Haus

 

Sonderausstellung

GROSSVATER / GOLD

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes Jonathan Meese - „Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)“

Bis 4. August

Die Ausstellung im Forum für Literatur und bildende Kunst widmet sich den vielfältigen künstlerischen Begabungen und Ausdrucksformen Jonathan Meeses. Den Ausstellungsraum im Günter Grass-Haus verwandelt Meese in einen intimen biografischen Raum der Kunst. Zu sehen sind Schulhefte, Bilder, Fotos, Texte, Skulpturen und Filme, die aus dem unerschöpflichen und zum Teil sehr skurrilen Fundus des Künstlers stammen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Themen Heimat und Herkunft. Die Schau bietet einen persönlichen Einblick in die Lebensgeschichte von Jonathan Meese und seiner Familie. Meeses Großmutter stammt wie Günter Grass aus Danzig und Brigitte Meese verbrachte das Kriegsende ebenfalls dort. Auch deshalb wird Jonathan Meese das Werk von Grass mit seinen Helden wie dem Blechtrommler Oskar Matzerath aus Danzig-Langfuhr als Reiz- und Referenz-thema in der Glockengießerstraße aufgreifen.

 

Dauerausstellung

‚Das Ungenaue genau treffen‘

Die Dauerausstellung stellt das umfangreiche Werk von Günter Grass aus sechs Jahrzehnten dar, zeigt Werke des Schriftstellers, Grafikers und Bildhauers und beleuchtet Themenbereiche wie den Nationalsozialismus und seine Folgen, politisches Engagement, Skandale, Literatur und bildende Kunst sowie die Kochkunst.

 

Günter Grass-Haus

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Januar bis 31. März: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Montag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Die weisse Schlange

St. Annen-Museum / Museumsquartier St. Annen

 

Sonderausstellung

Ferne Welten – weite Träume – Asiatische Theaterfiguren und die Malerei von Haiying Xu

13. April bis 11. August 2019

Mit dieser Ausstellung begibt sich das St. Annen-Museum auf eine poetische Phantasiereise.

Die lebendige und kulturelle Vielfalt ebenso wie das Verständnis der asiatischen Welt wird durch die ausgewählten Figuren aus China, Indien und Myanmar erzählt. Grazilen und furcht-einflößenden Charakteren begegnet man hier ebenso wie wilden Tierfiguren. Ihre Kostüme wie ihre Rollen sind genau festgelegt; die Geschichten, die damit erzählt werden, lassen lange Traditionen ahnen. Sie handeln von den großen Fragen des Lebens ebenso wie von abenteuerlichen und phantasievollen Reisen. Die Figuren stammen aus dem Theaterfigurenmuseum Lübeck und sind während der Umbauphase ihres Stammhauses Teil dieser ungewöhnlichen Ausstellung.

Ihre Verbindung mit den Malereien der chinesischen Künstlerin Haiying Xu eröffnet neue Horizonte. Es wird die Brücke zwischen alter Erzähltradition und altchinesischer Malerei auf der einen Seite und zeitgemäßer Übersetzung und Fortführung dieser Elemente auf der anderen Seite geschlagen.

Haiying Xu, die seit 2001 vor allem in Deutschland lebt und an der Kunstakademie in München studierte, arbeitet heute in China, München und Stockelsdorf. Sie verbindet auf neuartige Weise ihr gründliches Selbststudium der altchinesischen Malerei, die in ihrem Land bis heute hochgeachtet und nur von ausgewählten, sehr gebildeten Künstlern betrieben wird, mit ihrem Wissen um moderne europäische Malerei.

Geboren in den 70er Jahren in der Provinz Jiangxi ist die Künstlerin nicht nur mit den starken Traditionen des Landes aufgewachsen, sondern hat auch die Entwicklung vom Entwicklungs-land zur starken Weltwirtschaftsmacht erlebt. Von all diesen Einflüssen erzählen ihre Bilder.

Figuren der chinesischen Oper, die für sie Heimat bedeutet und die Haiying Xu besonders liebt, erscheinen ebenso auf ihren Bildern wie chinesische Landschaften. Diese sehen anders aus als deutsche, und so verwundert es wenig, dass sich auch die traditionelle Landschafts-malerei beider Länder voneinander unterscheidet. Als Kulisse für ihre Figuren spielt sie in den jüngsten Bildern, wie etwa den Nebelbildern, eine wesentliche Rolle.

Während aber die traditionelle chinesische Malerei fast ausschließlich männliche Figuren berücksichtigt, gibt Haiying Xu den Frauen und Mädchen ihres Heimatlandes ein Gesicht.

Die Verbindung von traditionellen Theaterfiguren mit der zeitgenössischen Malerei von Haiying Xu eröffnet uns einen einzigartigen Einblick in die asiatische Erlebniswelt und die europäischen Einflüsse. Hier rückt die Welt einmal mehr zusammen.

 

Dauerausstellung

Geheimnis Mittelalter.

Die größte Sammlung norddeutscher Schnitzaltäre

Im Kreuzgang des ehemaligen Klosters haben viele der großen alten Meisterwerke Lübecks und seiner Umgebung einen historischen Ort gefunden. Das Museum präsentiert mit seinen

28 prächtigen Altären, seinen Tafelbildern und etlichen Holz- und Kalksteinskulpturen die Welt des Mittelalters in Lübeck vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

 

Dauerausstellung

Das Innere des Lübecker Weltkulturerbes

Ein Blick ins Wohnzimmer – Leben im historischen Lübeck

Wie wohnten und lebten die Bürger, Kaufleute und Handwerker hinter den Fassaden ihrer Backsteinhäuser? Davon kann sich der Lübeck-Besucher heute nur noch im St. Annen-Museum ein Bild machen: In seinen Ausstellungsräumen zeigt das St. Annen-Museum, mit welchem Mobiliar sich die Bürger umgaben, wie sie ihre Wohnräume dekorierten und ihre Tische deckten, wie sie sich kleideten, wie sie feierten und an welchen Werten und Normen des Zusammenlebens im Alltag sie sich orientierten.

 

St. Annen-Museum

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Januar bis 31. März: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

 

Kunsthalle St. Annen / Museumsquartier St. Annen

 

Sonderausstellung

MUTTER / EVOLUTION

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes Jonathan Meese - „Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)“

Vom 30. März bis 4. August 2019

In der Kunstgeschichte wird Jonathan Meese vielfach mit bedeutenden Vorgängern wie Joseph Beuys oder Anselm Kiefer assoziiert. Mit dem Kunsthistorischen Museum, der National-galerie Prag und der Pinakothek der Moderne zeigten allein in den letzten beiden Jahren wich-tige Institutionen das bildnerische Werk des Künstlers und sorgten international für Aufmerksamkeit.

Die Kunsthalle St. Annen präsentiert innerhalb des Projekts »Dr. Zuhause: K.U.N.S.T. (Erzliebe)« eine Vielzahl an eindrucksvollen

großformatigen Werken der zeitgenössischen Kunst aus seinem OEuvre, das sich immer wie-der auf ikonische Bilder und Vorbilder aus der Kunst und auf den Absolutheitsanspruch ihrer Freiheit bezieht. Dabei wird die Suche nach einem Lebensort thematisiert, das Wohnen des Menschen und die damit verbundene Geborgenheit.

Der Untertitel der Ausstellung »Mutter / Evolution«, lässt sich als Hinweis auf die Person der Mutter des Künstlers, Brigitte Meese, verstehen, die für ihn in jeder Hinsicht eine Schlüsselfigur ist. Er deutet zugleich auf eine universelle Bedeutung der Mutterschaft als Begründerin eines zukunftsweisenden (künstlerischen) Prozesses der Evolution hin, ein Wort, das in Meeses Werk stets eine durch Kunst bestimmte zukunftsweisende Entwicklung meint.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über das bisherige Schaffen des Künstlers, zeigt aber auch aktuelle Werke aus dem Jahr 2019.

Eröffnung: SA | 30. März | 16:00 Uhr | Kunsthalle St. Annen

Eröffnungsprogramm unter www.kunsthalle-st-annen.de

 

Kunsthalle St. Annen

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Januar bis 31. März: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Meese in Lübeck

Museum Behnhaus Drägerhaus

 

Sonderausstellung

Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie

Ab 17. März bis 20. Juni 2019

Ein Blick auf die Porträts dieser Ausstellung verdeutlicht gleich: Hier sind keine „normalen“ Menschen dargestellt. Mit dem genauen Blick des Zeichners hielt Carl Julius Milde (18031875) zwischen 1829 und 1834 Menschen in ihrer individuellen Eigenart fest. Zugleich zeichnete er ein Bild ihrer Krankheit. Die Dargestellten sind Patienten der Psychiatrie im Hamburger Krankenhaus St. Georg.

Carl Julius Milde (18031875) ist in Lübeck kein Unbekannter. Sein passioniertes und langjähriges Engagement für die Kunstwerke und Baudenkmäler der Hansestadt wirkt bis heute nach. Milde war erster Konservator der Lübecker Kunst- und Naturaliensammlung und gilt zu Recht als Lübecks erster Denkmalpfleger. Weitgehend unbekannt ist, dass Milde auch für die Medizin als Künstler tätig war. Seine Patientenporträts entstanden im Kontext der Verwissenschaftlichung der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie werden in der Ausstellung in Lübeck erstmals in den Fokus gerückt. Während die Psychiatrie als medizinisch eigenständige Disziplin etabliert wurde, begannen Ärzte, Serien von Patientenporträts durch professionelle, auf Bildnisse spezialisierte Künstler zeichnen zu lassen. Man benötigte Bild-material, um psychiatrische Erkrankungen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Dabei spielten die Porträts keineswegs eine rein illustrierende Rolle, sondern waren integraler Bestandteil der ärztlichen Diagnose und der wissenschaftlichen Argumentation. Zugleich tragen die von ihm Dargestellten individuelle Züge. Man erkennt Spuren des gelebten Lebens, den verletzbaren, vielleicht auch leidenden Menschen. Zwischen der Individualität der Porträts und dem wissenschaftlichen Anspruch der Zeichnungen liegt der Spannungsbereich dieser Werke.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, in dem Mildes Zeichnungen erstmals publiziert und kommentiert werden. Wissenschaftliche Essays werden Künstler und Werk näher einordnen. Der Katalog wird von der Ernst von Siemens Kunststiftung finanziert

 

Dauerausstellung

Von Caspar David Friedrich bis Edvard Munch

Das Museum Behnhaus Drägerhaus bewahrt eine bedeutende Sammlung von Gemälden und Plastiken des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. International renommierte Künstler und regionale Positionen sind in der ständigen Sammlung zu sehen und zeigen große Kunst mit Lübecker, norddeutscher und nordeuropäischer Ausrichtung.

 

Museum Behnhaus Drägerhaus

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Januar bis 31. März: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

 

Museum Holstentor

 

Dauerausstellung

Die Macht des Handels

Lübeck als bedeutendster Handelsplatz im ganzen Ostseeraum

Lübecks Position im Zentrum der nordeuropäischen Handelswege machten die Stadt zur Königin der Hanse - das Holstentor ist ihr Wahrzeichen. In der Ausstellung wird man in die Wirkungsstätten des Fernhandelskaufmanns sowie in die Geschichte der Stadt, in ihre Topografie und Architektur eingeführt.

 

Holstentor

Eintritt: 7,- Euro / Ermäßigte 3,50 Euro / Kinder 2,50 Euro

Öffnungszeiten:

1. Januar bis 31. März: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr

1. April bis 31. Dezember: Montag bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr

 

 

Museum für Natur und Umwelt

 

Sonderausstellung

Hochstapler, Trunkenbolde, Schnüffler - Verrückte Schmetterlinge. Eine Fotoausstellung von Ingo Arndt

Ab 1. Mai bis 3. November 2019

Schmetterlinge gehören mit ihrer zerbrechlichen Schönheit zu den großen Sympathieträgern im Tierreich. Aber wer weiß schon, dass es unter ihnen auch „Dauerläufer“, „Trunkenbolde“,

„Hochstapler“, „Taucher“ und sogar „sprechende“ Vertreter gibt. Und das direkt vor unserer Haustür! Mit spektakulären Fotografien zeigt Ingo Arndt Ungesehenes, Spannendes und Verrücktes aus der Welt der Schmetterlinge. HOCHSTABLER, TRUNKENBOLDE und SCHNÜFFLER – verrückte Schmetterlinge.

 

Dauerausstellung

Pottwal

Das originale Skelett eines ca. 14 Meter langen männlichen Pottwals, der Dezember 1997 vor der dänischen Insel Römö strandete, ist eine riesige Attraktion! Es wurde eigens ein gläserner Anbau am Museum für Natur und Umwelt im stimmungsvollen Domhof realisiert.

 

Milde

Dauerausstellung

Von Flüssen und Meer

Die Vielfalt von Wakenitz, Trave und Lübecker Bucht entdecken

Die vielfältigen Lebensräume und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt haben die Lübecker Region zu einem "Hotspot der Artenvielfalt" gemacht. In der Naturerlebnis-Ausstellung „Von Flüssen und Meer" tauchen die Besucherinnen und Besucher in die Flüsse Wakenitz und Trave, sowie die nahe Ostsee, insbesondere die Unterwasserwelt der Lübecker Bucht, ein.

 

Dauerausstellung

Natur vor der Tür

Stadtökologie, Wald und Wissenschafts-Schaufenster

Die Ausstellung zeigt heimische Säugetieren und Vögel - zum Beispiel einem Storchenpaar bei der Begrüßung am Nest - sowie Insekten. Ein "Gläserner Bienenstock" ermöglicht es unter anderem, die Honigbienen bei ihren verschiedenen Tätigkeiten zu beobachtet und die Spra-che der Bienen lernen.

 

Dauerausstellung

Steine erzählen

Zeitreise durch die Erdgeschichte und versteinerte Wale

Gehen Sie im Museum für Natur und Umwelt auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Erdzeitalter und erleben Sie, wie sich die Natur an dem Ort, der heute Schleswig-Holstein ist, entwickelt hat.

 

Museum für Natur und Umwelt

Eintritt: 6,- Euro / Ermäßigte 3,- Euro / Kinder 2,- Euro

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

 

Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

„VERTRIEBEN – VERLOREN – VERTEILT“

Drehscheibe Pöppendorf 1945 – 1951

Sonderausstellung bis 28. April 2019

Im Herbst 1945, ein halbes Jahr nach Kriegsende, wurde im Waldhusener Forst, nahe des ehemaligen Bahnhofes Kücknitz, von der Britischen Militärregierung für die zahlreichen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten vertriebenen Flüchtlinge ein Flüchtlingsdurchgangs-lager eingerichtet. Das sogenannte Pöppendorfer Lager war damals eines der größten Auffanglager in ganz Deutschland. Hier fanden zwischen 1945 und 1951 mehr als eine halbe Millionen Menschen Aufnahme. Die Geschichtswerkstatt zeigt anhand von alten Akten, Fotos und authentischen Lebensberichten ein anschauliches Bild von den damaligen Verhältnissen und dem Schicksal dieser Flüchtlinge.

 

Dauerausstellung

Kindheits(t)räume

Schaumagazin – Spielzeug der letzten 120 Jahre

In einem Schaumagazin, etwas versteckt, befindet sich ein Schatz der besonderen Art: Spiel-zeug der letzten 120 Jahre wartet in Regalen darauf, Betrachter und Betrachterinnen in die eigene Kindheit zurück zuversetzen und die Herzen höher schlagen zu lassen. Das Spielzeug kann zum größten Teil aus den Regalen genommen werden, alte Spiele können vorsichtig auch bespielt werden. Eine Besichtigung des Magazins ist nur für maximal vier Personen gleichzeitig möglich und kann jederzeit auf telefonische Anfrage unter der Nummer 0451 – 74894 vereinbart werden.

 

Dauerausstellung

Leben und Arbeit in Herrenwyk

Geschichte des Hochofenwerkes Lübeck und seiner Arbeiter

Die Ausstellung zeigt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Hochofenarbeiter und ihrer Familien, mit dem Schwerpunkt auf den 1920er und 1930er Jahren.

 

Dauerausstellung

‚Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer…‘

Zwangsarbeit in Lübeck von 1939 bis 1945

Während des Zweiten Weltkrieges mussten Zehntausende von ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangenen aus allen von der Wehrmacht besetzten Gebieten Europas in der Lübecker Rüstungsindustrie arbeiten. Die Dauerpräsentation zeigt in Form eines Großlesebuches alle Facetten ihrer Geschichte.

 

Dauerausstellung

‚Damit was bleibt von Flender…‘

Arbeit und Arbeiter auf der Werft

Die Dauerausstellung gibt anhand von Bild-Texttafeln, Großlesebüchern, Schiffsmodellen und einzelnen Gerätschaften aus der Arbeit der Schiffbauer einen Überblick über die Geschichte der Flender Werft von ihren Anfängen 1917 bis zum Ende in den Jahren 2002/2003.

 

Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

Eintritt: 4,- Euro / Ermäßigte 2,- Euro / Kinder 2,- Euro

Öffnungszeiten: Freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

 

 

TheaterFigurenMuseum

Das TheaterFigurenMuseum ist seit dem 01.01.2018 für umfangreiche Sanierungsarbeiten für voraussichtlich zwei Jahre geschlossen.

« Schizophrenie und Kunst im Schloss vor Husum am 31. März 2019 von 11:00 bis 17:00 Uhr Ulrike Obal – in Memoriam »