Klaus Hoffmann

„Als wenn es gar nichts wär – Eine musikalische Lesung“

Klaus Hoffmann, einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Liedermacher und Schauspieler, kommt am Donnerstag, den 11. Februar, mit seinem Programm „Als wenn es gar nichts wär“ auf dem Mahlboden der Wassermühle Trittau.


Er liest aus seiner vom Ullstein-Verlag veröffentlichten Autobiografie "Als wenn es gar nichts wär". Darin schildert er seinen Weg vom Berliner Nachkriegskind über die 68er-Zeit zum Sänger, Schauspieler und Schriftsteller.


Ein einzigartiger Leseabend, an dem einige seiner Lieder zur Gitarre nicht fehlen dürfen wie etwa "Berliner Sonntag", "Sonne, die ich meine", "König der Kinder" und "Als wenn es gar nichts wär". Die Veranstaltung  ist mehr als eine klassische Lesung: Der Autor gibt dem Sänger die Hand, und der Schauspieler stellt die Bühne dar.


Für einen Abend vereint sie die ruhige, aufmerksame Konzentration des Zuhörens mit der einzigartigen Dynamik und warmen Atmosphäre eines Hoffmann-Konzerts. Und so wird die musikalische Lesung eine einzigartige Momentaufnahme - ein Souvenir.


Klaus Hoffmann spielt in mehreren Film- und Fernsehproduktionen mit, so etwa in Ingmar Bergmans „Das Schlangenei“ oder Tom Toelles ”Die Kameliendame“. Einem breiten Publikum wurde Hoffmann bekannt durch die Titelrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“. Für diese Rolle wurde er mit dem „Bambi“ sowie der „Goldenen Kamera“ der TV-Zeitschrift Hörzu ausgezeichnet und gefeiert.


Und doch ist immer die Musik seine große Leidenschaft geblieben. Neben seiner Schauspielausbildung arbeitete er intensiv an seiner Karriere als Liedermacher. Sein erstes Album „Klaus Hoffmann“ erschien 1975. Die ausnahmslos von ihm selbst geschriebenen Lieder des 1978er Albums „Was fang ich an in dieser Stadt?“ drehten sich überwiegend um seine - damals geteilte - Heimatstadt Berlin. 1978 erhielt Hoffmann für seine Lieder den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson. 1979 folgte seine erste große, ausverkaufte Deutschland-Tournee sowie 1980 der Deutsche Schallplattenpreis für die LP „Westend“.


Hoffmann hat bis heute mehr als 30 Alben eingespielt.
Im Jahr 2006 nahm Hoffmann den Kulturpreis der Boulevardzeitung B.Z. in Empfang und forderte in seiner Dankesrede, dass die Kunst- und Kulturförderung nicht den Banken überlassen werden dürfe.


Hoffmann verbindet eine enge Freundschaft mit dem Liedermacher Reinhard Mey, den er in seiner Autobiographie als seinen „Bruder“  bezeichnet. Mey schrieb anlässlich des 60. Geburtstags von Klaus Hoffmann sein Lied "Für Klaus"; beide Künstler haben diverse Lieder wie „Alle Soldaten woll'n nach Haus“, „Schenk mir diese Nacht“ sowie "Meine Zeit" gemeinsam aufgenommen.

Termine:
Donnerstag, 11.2.16, Wassermühle, Trittau.
Freitag, 12.2.16, Kolosseum Lübeck, Kronsforder Allee 25, 20:00 Uhr.

Eintritt: VVK: 20,- Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK: 25,- Euro.

Vorverkauf:
Karten bundesweit an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Örtlich:
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