Ohne Bescheinigung kein Arbeitslosengeld

Viele Anliegen bei der Bundesagentur für Arbeit können unkompliziert online erledigt werden. Mit BEA (Bescheinigung elektronisch annehmen) können Bescheinigungen wie zum Beispiel die Arbeitsbescheinigung für das Arbeitslosengeld elektronisch an die Agentur für Arbeit übermittelt werden. „Diese elektronisch erstellten Bescheinigungen werden sofort auf Plausibilität sowie Vollständigkeit geprüft und die Annahme wird quittiert. Die Bearbeitung und Archivierung erfolgt unter den strengen Bestimmungen des Datenschutzes und der Datensicherheit“, erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Lübeck  

Die Vorteile für Arbeitgeber: Es brauchen keine Ausdrucke für die Arbeitnehmer erstellt werden. Das übernimmt die Agentur für Arbeit. Kosten für Porto, Druck, Papier und Briefumschläge werden gespart, das Verlustrisiko wird gemindert sowie der Aufwand für Archivierung reduziert.

Arbeitnehmer sparen ebenfalls Versandkosten und profitieren durch eine schnellere Bearbeitung.

„Bitte achten Sie darauf, jetzt Ihre Software auf das neue, einheitliche BEA-Verfahren umzustellen. Dieses löst alle bisherigen Formate ab. Alte Fassungen können nach einer Übergangszeit nicht mehr angenommen werden“, empfiehlt Dusch.

Spätestens ab 1. Juli 2018 dürfen die Arbeitsagenturen ausschließlich die aktuellen Fassungen aller Arbeitsbescheinigungen annehmen, egal ob manuell oder maschinell erstellt.

Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/maschinelle-arbeitsbescheinigungen gibt es weitere Informationen, Mustervordruck und Hinweise für die Softwareprogrammierung. Für Fragen steht die BEA-Hotline unter 0800 4 5555 27 zur Verfügung.


Wer die Arbeitsbescheinigung per Hand erstellt, findet die aktuelle Version jeweils unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/download-center-unternehmen .

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