Neue Sonderausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus: Emil Nolde. Farbenzauber – Eine Retrospektive auf Papier

Laufzeit: 7. Juli bis 7. Oktober 2018 | Museum Behnhaus Drägerhaus | Lübeck

Zugspitze und die beiden Waxensteine, Bergpostkarte um 1895-96 ® Nolde Stiftung Seebüll

Emil Nolde zählt unangefochten zu den bedeutendsten Aquarellisten des 20. Jahrhunderts. In der Radikalität, mit der er das Kolorit einsetzt, in der expressiven Leuchtkraft der Blätter und in der überzeugenden Virtuosität unterscheidet sich Nolde von seinen Zeitgenossen. Die neue Sonderausstellung Emil Nolde. Farbenzauber im Lübecker Museum Behnhaus Drägerhaus widmet sich erstmals ausschließlich dem Medium Papier in Noldes Schaffen. Diese teils kraftvollen, teils zarten wie (licht)empfindlichen Blätter sind vergleichsweise selten ausgestellt. Aufgrund ihrer zumeist spontanen Entstehung zeigt sich der Künstler in ihnen unmittelbar und damit authentisch. Die Ausstellung ist retrospektiv angelegt und spannt einen Bogen von bislang kaum gezeigten Arbeiten der Schweizer Jahre über Noldes legendäre, in Cospeda bei Jena geschaffene Aquarelle bis hin zu seinen Darstellungen des Meeres und der norddeutschen Küstenlandschaft und den sogenannten „Ungemalten Bildern“ der späten 1930er und 1940er Jahre. Die Ausstellung präsentiert als Retrospektive den ‚ganzen‘ Nolde: kaum gezeigte Werke und berühmte Arbeiten, frühe Zeichnungen und späte Meisterwerke. Sie beschließt zugleich die Ausstellungsreihe „Nolde im Norden“, die anlässlich Noldes 150. Geburtstags in acht Museen im Norden zu sehen war. Im Rahmen eines Pressetermins wurde die Schau am heutigen Vormittag der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

„Selten hat ein Ausstellungstitel so gepasst wie bei dieser Nolde-Retrospektive im Lübecker Behnhaus. Man kann in den kommenden drei Monaten die gesamte Werkent-wicklung Noldes verfolgen, von der frühen Kinderzeichnung bis zum späten Blatt. Und im letzten Ausstellungsraum empfängt den Besucher im wahrsten Sinne des Wortes ein grandioser Farbenzauber“, so Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der Lübecker Museen.

 

Im Museum Behnhaus Drägerhaus zählt die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts seit der Eröffnung des Hauses 1920/23 grundlegend zur Sammlung: Der damalige Museumsdirektor Carl Georg Heise widmete Noldes „religiösen Bildern“ bereits 1921 eine große Ausstellung in der Lübecker Katharinenkirche. Die Verknüpfung von zeitgenössischer Kunst mit Lübecks mittelalterlichem Erbe war dabei Heises erklärtes Ziel. Das Expressive in Noldes Kunst erschien vielen Lübecker 1921 jedoch zu radikal. Heute hingegen schätzen wir gerade die Ausdruckskraft und Virtuosität von Noldes Malerei. Die Sonderausstellung Emil Nolde. Farbenzauber zeigt nun eine Auswahl von 80 Werken, die das gesamte Schaffen Noldes exemplarisch abbildet. „Bei Nolde werden die meisten zunächst an Landschaften und Blumenbilder denken. Doch spielen Porträts und Figurenbilder in seinem Gesamtwerk die eigentlich entscheidende Rolle. So wird man in unserer Ausstellung immer wieder auf das Motiv des Tanzes stoßen, dass Nolde in Berlin, Birma, Granada oder in seinen Fantasiebildern festhielt. Das unmittelbare Erfassen dieser Bewegungen im Aquarell oder Pastell kennzeichnet die Lebendigkeit von Noldes Kunst auf Papier“, erklärt Museumsleiter Dr. Alexander Bastek.  

 

Als Retrospektive angelegt widmet sich die Ausstellung Emil Nolde. Farbenzauber erstmals ausschließlich den Papierarbeiten Noldes und greift dabei sowohl unbekannte und unerwartete Beispiele aus dem Frühwerk, als auch bekannte Motivkomplexe und Themen im späteren Werk auf. Zu sehen sind frühe Arbeiten Noldes wie die „Bergpostkarten“, die er in der Bergwelt um St. Gallen erstellt, oder auch Porträts, die in karikaturistisch überspitzen Gesichtszügen Typen wie den „Schullehrer“ festhalten. In Cospeda bei Jena gelingt ihm mit Aquarellen wie „Berghang mit Bäumen“ oder „Acht Bäume“ in der Auseinandersetzung mit der Natur der künstlerische Durchbruch: Die „Geburt des Aquarells“, die freie Bildfindung und die wachsende Distanz zum Naturalistischen werden in den Arbeiten nachvollziehbar, ebenso wie Noldes starke Naturverbundenheit, die ihn Zeit seines Lebens prägt. Heimatverbundenheit und Reiselust spiegeln sich in seinen Werken der Schweizer Alpen und der flachen westschleswigschen Marschlandschaften, in denen er aufwuchs. Von 1903 bis 1916 inspiriert ihn die raue, weite Landschaft im Dorf Ruttebüll im westlichen Schleswig zu großformatigen Tuschezeichnungen. Nach einer Erkrankung entstehen dort auch die ersten „biblischen Bilder“, darunter die im Behnhaus präsentierten Apostelköpfe.

 

Doch auch das Großstadtleben schlägt sich in Noldes Arbeiten nieder: Inspiriert von regelmäßigen Besuchen in Berlin entstehen Werke wie die „Spitzentänzerin“ oder „Tanzendes Mädchen (hellblau)“, die das umtriebige Nachtleben in Theatern und Cabarets, Cafébegegnungen und Tanz aufgreifen. Hier interessiert ihn der menschliche Körper in Bewegung, der Tanz als Ausdruck einer Ursprünglichkeit, die er auch auf seinen Reisen in der Südsee zu finden hofft. 1913 wird ihm angeboten, als nicht-offizielles Mitglied an der „Medizinisch-demographischen Deutsch-Neuguinea-Expedition“ des Reichskolonialamtes Berlin teilzunehmen: Die mehrmonatige Reise führt ihn zunächst über Moskau und Sibirien und anschließend über Korea, Japan, China, die Philippinen, über die Insel Yap bis nach „Deutsch Neu-Guinea“. In ausdrucksstarken Figurenstudien und eigenwilligen Porträts hält Nolde seine Eindrücke fest.

 

In der Zeit des Nationalsozialismus wird Nolde Opfer des Regimes, dessen Ideen er zugleich nahesteht: Viel zitiert sind seine Bekenntnisse zum Nationalsozialismus und seine Hoffnung auf einen kulturellen Wandel, den er mit seiner als zutiefst deutsch empfundenen Kunst unterstützen möchte. Dass seine Werke nicht dem nationalsozialistischen Verständnis deutscher Kunst entsprechen, erschüttert Nolde. 1937 als „entarteter“ Künstler diffamiert, wird er 1941 aus der Reichskammer der bildenden Künste ausgeschlossen. Die in den Jahren 1933 bis 1945, mitunter in der Zeit des Berufsverbots entstandenen „Ungemalten Bilder“, eine Folge von über 1300 Werken, werden mit den fantasiereichen Figuren, Fabelwesen, Szenen aus dem Nachtleben, Tanz- und Aktdarstellungen und in ihrer explosiven Farbigkeit zurecht als künstlerisches Highlight im Spätwerk des Malers angesehen. Die während seines gesamten Schaffens angefertigten Porträts versprühen nicht weniger Lebendigkeit und stellen Noldes Beobachtungsgabe, seine Fähigkeit zur Charakterstudie unter Beweis. Die teils großformatigen Darstellungen von Landschaften, Blumen und dem Meer lassen den Betrachter am Farbenrausch des Naturerlebnisses teilhaben

 

Mädchen mit rotem Hut, Aquarell, 349x296mm ® Nolde Stiftung Seebüll

Dr. Christian Ring, Direktor der Nolde Stiftung Seebüll, freut sich darüber, dass diese besondere Ausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus im Kontext von Noldes Jubiläumsjahr, seinem 150. Geburtstag, stattfindet: „Noldes Leben und Werk sind wie bei kaum einem anderen Maler auf das Engste mit dem Land und den Menschen im Norden Deutschlands und in Dänemark verbunden. Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde der Ausstellungsverbund ‚Nolde im Norden‘ ins Leben gerufen, dem sich neben Seebüll und Lübeck sechs andere Museen angeschlossen haben, um mit Ausstellungen in Flensburg, Tondern, Wolfsburg, Ahrenshoop, Schleswig und Kiel die Vielfalt und Breite von Noldes Schaffen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten darzustellen. Lübeck bildet den Abschluss der umfangreichen Ausstellungsfolge, die bislang über 220.000 Menschen gesehen haben.“ Über alle acht Nolde-Ausstellungen informiert die gemeinsame Homepage www.nolde-im-norden.de.

 

Zur Ausstellung wurde ein vielfältiges Begleitprogramm für Erwachsene und Jugendliche, Familien, Kindergärten und Schulklassen erarbeitet. Der Katalog „Emil Nolde. Farbenzauber“, der im Museumsshop des Behnhauses für 19 Euro erhältlich ist, bildet alle Exponate ab und führt in zehn Kapiteln in die Themenschwerpunkte der Präsentation ein. Ein kostenloses Kinderbegleitheft lädt junge BesucherInnen und Familien dazu ein, die Schau spielerisch zu erforschen.

 

Mit einer besonderen Kooperation lädt das Behnhaus junge Menschen ein, Nolde zu entdecken: Neben dem freien Eintritt mit der Museumscard können Kinder und Jugendliche das Museum auch gegen Vorlage eines Nah-SH-Tickets besuchen, ohne Eintritt zu zahlen. Junge Menschen bis einschließlich 17 Jahre erhalten gegen Vorlage einer gültigen Fahrkarte des SH-Tarifs (z. B. Einzelkarte, Tageskarte, Monatskarte oder auch Sommerferienticket Schleswig-Holstein) am Geltungstag der Fahrkarte freien Eintritt in das Museum. Der freie Eintritt gilt für den Inhaber der Fahrkarte (nicht für Begleitpersonen), sowohl für die Nolde-Ausstellung als auch für die Dauerausstellung.

 

Die Ausstellung Emil Nolde. Farbenzauber wurde gemeinsam von der Nolde Stiftung Seebüll, den Städtischen Museen Heilbronn und dem Museums Behnhaus Drägerhaus erarbeitet. Besonderer Dank gilt Marc Gundel und Nicole Dierolf in Heilbronn, wo die Ausstellung von März bis Juni zu sehen war, sowie Christian Ring und Astrid Becker in Seebüll, die alle Leihgaben bereitstellten und die Ausstellungkonzeption auch inhaltlich unterstützten. Die Ausstellungsrealisierung in Lübeck leisteten Alexander Bastek und Ruth Neumann.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung:

 

Sonntagsführung: Emil Nolde. Farbenzauber

Jeden Sonntag | ab 8.7.2018 | je 11:30 Uhr

Tauchen Sie ein in den Farbenzauber Emil Noldes! In dieser öffentlichen Sonntagsführung erfahren Sie spannende Details über den Künstler und die ausgestellten Werke. Die Präsentation Emil Nolde. Farbenzauber widmet sich den Papierarbeiten im Werk Noldes und spannt einen Bogen von bislang noch nie gezeigten Arbeiten hin zu den geschätzten Meisterwerken wie den sogenannten "Ungemalten Bildern". Eintritt für Erwachsene / Ermäßigte / Kinder: 11,- / 7,50 / 6,50 Euro.

 

Mittagsführungen: Emil Nolde. Farbenzauber

Je mittwochs | 8.8., 12.9. I 12:00 bis 13:00 Uhr

In dieser öffentlichen Mittagsführung erfahren Sie spannende Details über den Künstler und die ausgestellten Werke. Teilnehmer dieser Führung erhalten beim Mittagstisch im Marlistro Museumscafé nach Vorlegen der Eintrittskarte ein kleines Wasser oder eine kleine Saftschorle gratis dazu. Eintritt für Erwachsene / Ermäßigte / Kinder: 11,- / 7,50 / 6,50 Euro.

 

Fünf Mohnblüten (orange und rosaviolett), Aquarell, 169x232mm ® Nolde Stiftung Seebüll

Abendführungen: Emil Nolde. Farbenzauber

Je donnerstags | 16.8., 20.9. I 17:00 Uhr

In dieser öffentlichen Abendführung erfahren Sie spannende Details über den Künstler und die ausgestellten Werke. Eintritt für Erwachsene / Ermäßigte / Kinder: 11,- / 7,50 / 6,50 Euro.

 

Angebote für Jugendliche und Erwachsene

 

AQUARELLIEREN WIE NOLDE

SA | 11.8. | 10:30 bis 13:00 Uhr

Aquarellworkshop für Kreative von 12 bis 99 Jahren

Stark ineinander fließende und leuchtende Farben – so kennen wir die Arbeiten des norddeutschen Künstlers. Die Kursleiterin Frauke Borchers bespricht zunächst ausgewählte Originale, an denen die künstlerische Herangehensweise gut nachvollzogen werden kann. Danach malen die Teilnehmenden im Seminarraum des Museums selbst. Handwerkliche Kniffe ermöglichen Annäherungen an die Arbeiten des Künstlers. Geeignet für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Anmeldungen unter Tel. 0451 122 4273 (Mo-Fr) oder lisa.warnke@luebeck.de. Preis: 20,- Euro inkl. Eintritt zzgl. 4,- Euro Materialkosten bei Bedarf.

 

Tanzen mit Nolde

FR | 14.9.2018 | 19:30 Uhr

Tanzabend mit Performance und zum Mittanzen

Auf den Spuren Noldes durch die Welt des Tanzes: Ballett, Ausdruckstanz, asiatischer und spanischer Tanz, bunte Improvisation. Ein hautnahes Erlebnis zum Mitmachen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bequeme Kleidung und leichtes Schuhwerk wird empfohlen. Preis für Erwachsene / Ermäßigte / Kinder: 11,- / 7,50 / 6,50 Euro.

 

GRÜßE AUS LÜBECK! Noldes Postkarten

SA | 15.9. | 10:30 bis 13:00 Uhr

Aquarellworkshop für Kreative von 12 bis 99 Jahren

Emil Nolde schuf erfolgreich kommerzielle Postkarten, auf denen er Landschaftseindrücke mit Witz veränderte und verschickte persönliche Grüße auf kunstvoll gestalteten Unikaten. Bei einer Führung durch die Sonderausstellung beschäftigen wir uns mit den kleinformatigen Aquarellen und werden im Anschluss selbst aktiv. Gestalten Sie Ihre persönlichen Postkarten nach eigenen Motiven oder wählen Sie aus dem Fotofundus der Kunstpädagogin Frauke Borchers. Geeignet für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Anmeldungen unter Tel. 0451 122 4273 (Mo-Fr) oder lisa.warnke@luebeck.de. Preis: 20,- Euro inkl. Eintritt zzgl. 4,- Euro Materialkosten bei Bedarf.

 

Angebote für Familien

 

NOLDES ZAUBERFARBEN – Familienführungen

SO | 9.9. | 15:00 bis 16:00 Uhr

Die leuchtenden Aquarelle des Malers Emil Nolde sind zu Besuch im Museum Behnhaus Drägerhaus und laden zum Staunen ein. Lebendige Felsen, tropische Inseln, verrückte Wolkengebilde, exotische Tänzerinnen und vieles mehr warten darauf, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Begebt Euch auf eine zauberhafte Entdeckungsreise ins Innere von Noldes Bildern! Preis: 1 Erw. mit Kindern 13,- Euro, 2 Erw. mit Kindern 20,- Euro.

 

FARBRAUSCH

SO | 23.9. | 14:00 bis 16:30 Uhr

Seidenmalerei-Workshop für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Farbenzauber to go! Wir entdecken in der Sonderausstellung Emil Noldes leuchtende Aquarelle und lassen anschließend der Farbe freien Lauf. Nachdem wir die Grundlagen der Seidenmalerei erlernt haben, gestaltet jeder ein Tuch und kann am Ende sein seidenes Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Anmeldungen unter Tel. 0451 122 4273 (Mo-Fr) oder lisa.warnke@luebeck.de. Preis: 1 Erw. mit Kindern 13,- Euro, 2 Erw. mit Kindern 20,- Euro.

 

Dame und zwei Herren (Im Café), Aquarell Berlin 1910, 274x204mm ® Nolde Stiftung Seebüll

Angebote für Kindergärten und Schulklassen

 

KURZURLAUB | Mit Nolde von der Nord- bis in die Südsee

Auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung und optional anschließender Mal-Workshop

Buchungen unter Tel. 0451 122 4260 (Mo-Fr) oder esther-maria.rittwagen@luebeck.de

 

FARBENZAUBER! | Gemeinsam die Geheimnisse der Aquarellmalerei entdecken

Führung durch die Ausstellung und optional anschließender Mal-Workshop

Buchungen unter Tel. 0451 122 4260 (Mo-Fr) oder esther-maria.rittwagen@luebeck.de

 

Buchungen individueller Führungen unter Tel. 0451 122 4260 (Mo-Fr) oder

esther-maria.rittwagen@luebeck.de. Weitere Infos unter: https://museum-behnhaus-draegerhaus.de/emil-nolde

 

Öffnungszeiten

1.1. bis 31.3. | Di bis So | 11:00 bis 17:00 Uhr

1.4. bis 31.12. | Di bis So | 10:00 bis 17:00 Uhr

 

Eintritt

Erwachsene 7,- Euro | ermäßigt 3,50 Euro | Kinder 2,50 Euro (Kinder unter 6 Jahren frei)

 

Adresse

Kulturstiftung Hansestadt Lübeck

die LÜBECKER MUSEEN

Museum Behnhaus Drägerhaus

Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne

Königstraße 9-11

23552 Lübeck

www.museum-behnhaus-draegerhaus.de

 

Foto: Meer mit Dampfer, Aquarell, 193x245mm © Nolde Stiftung Seebüll

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